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Publikationen - Bücher




Bogotá Blues        Erschienen Anfang Januar 2010

Ein Fall für Rosa-Li Sauer

Bogotá empfängt Rosa-Li Sauer mit einer Schreckensmeldung: Der Entwicklungshelfer Ottmar Schmidt und seine 2-jährige Tochter wurden entführt! Journalistin Rosa-Li wittert eine heiße Story. Auf der Suche nach den Gekidnappten recherchiert sie unter Killern der Kokainmafia und in Guerillakreisen, gerät in die Fänge der berüchtigten Paramilitärs und lässt sich in eine deutsche Hilfsorganisation einschleusen. Und sie trifft ihren Ex-Lover und Kollegen Roberto Pavón wieder, der inzwischen zum Fernsehstar avanciert ist. Auch nach Jahren knistert es noch zwischen den beiden. Als Ottmars Befreiung zum Greifen nahe scheint, nimmt die Geschichte eine fatale Wendung. Auslöser ist ausgerechnet ein deutscher Zeitungsartikel. Rosa Li und Roberto kommen einer grausamen Intrige auf die Spur, bei der es nicht nur um Geld geht. Ein spannender Action-Krimi mit einer sympathischen Heldin und mit einem Schuss Humor.

                                                                                                                                                       Ab Anfang Januar erhältlich in jeder guten Buchhandlung und unter www.treves.de

 

 

Eva Karnofsky
Bogotá Blues
Ein Fall für Rosa-Li Sauer
éditions trèves, Trier
183 Seiten, Taschenbuch,
€ 11,50
ISBN 978-3-88081-552-0

Die Straße der Tugenden

Erschienen Ende Oktober 2008

Eine kubanische Familienchronik

Während in der Silvesternacht 1959 bärtige Revolutionäre den blutrünstigen Diktator aus Havanna vertreiben, bringt Hortensia in der ärmlichen Bauernkate der Pérez Valdés ihre dritte Tochter Chachi zur Welt. Hortensia ahnt noch nicht, welch turbulente Zeiten das Schicksal und die Revolution für ihre Familie bereit halten. Nie hätte sich Hortensia zu erhoffen gewagt, einmal ihre drei Mädchen auf die Schule zu schicken, nie hätte sie auch nur davon geträumt, dass Chachi und ihre beiden Schwestern, die Zwillinge Beli und Mari, einmal die Universität abschließen würden. Sogar Hortensia, die Mutter, schafft es als Analphabetin bis an die Kasse einer Cafeteria in Havanna. Chachi ist nicht nur so alt wie die Revolution, sie wird ihr auch einmal das Leben, ihre Karriere als Ballerina, ihr Stipendium in Moskau verdanken – und ihren Tod.
Hortensia und ihre Töchter kämpfen, jede auf ihre Weise, um ihr kleines Glück, doch sie alle zahlen schließlich einen hohen Preis dafür.
Die Chronik der Pérez Valdés ist ein Roman über eine Familie von vier starken Frauen, der die private Geschichte der kubanischen Revolution von 1959 bis heute erzählt. Die Geschichte einer Revolution, die noch immer ihre Kinder frisst. 

 

Erhältlich in jeder guten Buchhandlung oder mit einem Click bei

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die straße der tugenden. foto

Eva Karnofsky
Die Straße der Tugenden.
Eine kubanische Familienchronik,
Horlemann Verlag Unkel
360 Seiten, gebunden,
€ 19,90
ISBN 9783895022753
Besenkammer mit Bett

Erschienen im März 2005 

Das Schicksal einer illegalen Hausangestellten in Lateinamerika

Lateinamerika ist ein Kontinent der krassen sozialen Gegensätze. Für die wenigen Reichen ist er das Paradies, für die vielen Armen die Hölle. Sie schinden sich für Hungerlöhne, nehmen Misshandlungen, Ungerechtigkeiten oder ein Leben in der Illegalität in Kauf. Vor allem Frauen sind Opfer der Verhältnisse. Über zwanzig Millionen verdingen sich als Hausangestellte, weil die Gesellschaft ihnen keine Ausbildung ermöglicht, ihnen der erlernte Beruf kein Auskommen bietet oder weil sie keine Stelle finden. Weil sie überleben müssen. Für ihre Herrschaften sind sie Maschinen: Man kauft sie, und dann haben sie zu funktionieren. Bleiben sie stehen, haut man mit der Faust dagegen. Und wenn das nicht hilft, kauft man neue. Wie die Maschinen haben Hausangestellte keine Geschichte, keine Gefühle, keine Gesundheit. Und keine Sorgen. Sie laufen oder sie laufen nicht. So einfach ist das. Schon nach wenigen Tagen „in Stellung“ macht Catalina Vázquez diese bittere Erfahrung. Catalina ist eine Kunstfigur, doch was sie erleidet, ist traurige Wirklichkeit, von der Autorin in zwanzig Jahren journalistischer Arbeit in Lateinamerika recherchiert. So ist Catalinas Geschichte eine wahre Geschichte.

"Ein sehr gutes Buch", schrieb die Süddeutsche Zeitung 

Weitere Rezensionen unter Presse-Echo

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besenkammer mit bett. foto

Eva Karnofsky
Besenkammer mit Bett.
Das Schicksal einer illegalen Hausangestellten in Lateinamerika, Horlemann Verlag Unkel,

248 Seiten,  Broschur,
€ [D] 12,90 / sFr. 22.70
ISBN 3-89502-200-4

Städte Lateinamerikas

Erschienen  1994

Sechzehn Städtebilder von Buenos Aires bis Tingo María

Lateinamerika wird in Deutschland gewöhnlich mit dem exotischen Dörfchen Macondo verbunden, doch die große Mehrheit der Lateinamerikaner lebt heute in Städten. Der Kontinent erlebt einen Verstädterungsprozess ohnegleichen: Überbordende Metropolen und aus allen Nähten platzende Klein- und Mittelstädte, deren Infrastruktur dem Ansturm nicht gewachsen ist, verdammen viele Menschen zu einem Leben im Elend. Die Städte erzählen die Geschichte des Kontinents, die Geschichte von Diktaturen und vom mühevollen Weg in die Demokratie, von Hoffnung und Scheitern, und sie zeigen auch, dass der Kontinent nicht resigniert hat. Dies Buch führt an Orte, die - stellvertretend für zahlreiche andere - etwas aussagen über aktuelle politische Probleme, wirtschaftlich-soziale Entwicklungen und kulturelle Strömungen.

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städte lateinamerikas

Walter Haubrich / Eva Karnofsky (1994): Städtebilder Lateinamerikas. Sechzehn Städtebilder. Von Buenos Aires bis Tingo María. Insel Verlag Frankfurt a. M. und Leipzig. ISBN 3-458-33301-O

Weissbuch Lateinamerika

Erschienen  1991

Eigenes und Fremdes

„Weissbuch Lateinamerika: Eigenes und Fremdes“ hat sich zum Ziel gesetzt, die drängenden Fragen des heutigen Lateinamerika zu beleuchten, mit Blick zurück und Blick nach vorn. Die guatemaltekische Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchú fragt nach der Bedeutung der spanischen Eroberung für die Indígenas, die Kolumbien-Korrespondentin der spanischen Tageszeitung El País, Pilar Lozano, setzt sich mit der Rolle der Frau in Lateinamerika auseinander, der bekannte peruanische Psychoanalytiker und heutige Berater von Präsident Alejandro Toledo, César Rodríguez Rabanal, schreibt über die Gewalt auf seinem Kontinent und der ehemalige nicaraguanische Vizepräsident und Romanautor Sergio Ramírez behauptet, Lateinamerikas Geschichte fange erst an.

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weissbuch lateinamerika

Karl Ludolf Hübener / Eva Karnofsky / Pilar Lozano Hrsg. (1991):
Weißbuch Lateinamerika.
Eigenes und Fremdes.
Peter Hammer Verlag und Deutsche Welthungerhilfe, Wuppertal.
ISBN 3-87294-451-7

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